Manchester, 13. März 1868
Lieber Mohr,
Für Meißner fehlt mir noch der Brief von v.Eynern. Ich wollte heute eine Annonce präparieren1, bin aber gestört worden.
Inl. aus Wien. Habe an Wilhelmchen2 um Erkundigung geschrieben. Denke, ich werde im allgemeinen akzeptieren, aber sagen, daß die Sache geheimbleiben müsse, „um meine sonstigen Verbindungen in der Wiener Presse nicht zu stören“.
An Wilh[elm] desgleichen zwei Artikel über Dein Buch geschickt, ganz populär für die Arbeiter (so daß selbst W[ilhelm] sie verstehen wird).
Habe ihm gleichzeitig seine Rolle eingepaukt, um im Reichstag die neue Gewerbeordnung (worin auch Fabrikgesetzgebung) zu verarbeiten. Diese Gelegenheit ist zu gut, um das Buch zu advertisieren3, und ich bin überzeugt, daß dies auch stark geschehen wird, da selbst die offiziellen Ökonomen sich Material daraus holen müssen.
Seit gestern bin ich wieder arbeitsfähig – einerseits komme ich früher abends und andrerseits habe ich entdeckt, daß ich 14 Tage lang ein wahrscheinlich mit cocculus indicus4 vergiftetes Bier getrunken habe, was mich total abends narkotisierte. I changed the tap yesterday5 – durch Zufall –, spürte die Differenz und entdeckte die Ursache, die ich auf Verdauungsstörungen geschoben hatte.
How about carbuncles?6
Dein
F. E.