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Engels an Karl Kautsky
in St. Gilgen

[London, vor dem 6. Juli 1888]

Lieber Baron,

Nachdem ich Dich eben richtig herausgestiebert und nach Länge und Breite festgestellt und dabei entdeckt habe, daß die Jegend sehr scheen sein muß, will ich Dir rasch noch wegen Shelley antworten. Ich bin gern bereit, die Sache zu machen, muß aber des Zusammenhangs wegen ein Ex. von Shelley haben, habe aber keins und weiß in der Eile keines aufzutreiben. E. A[veling] wollte mir gestern, wo er hier war, das seinige holen, ist aber ohne Worthaltung abgereist. Hätte ich die Stellen, so würde ich mir aber den Sh[elley] schon verschaffen.

Ich hoffe, die taenia mediocanellata1 wird nun doch glücklich ad absurdum geführt. Bei Pumps hat der Junge die Masern, verlaufen bis jetzt äußerst günstig, Lili2 ist deshalb bei uns. Frau Sch[lüter] und Frau Ede3 sind hier, die Tante4 wird noch erwartet, unbekannt wann. Waren Sonntag alle hier. Die Konfusion ist noch nicht [...] 5 ledigt. E. A[veling] hat viel Glück mit seinen [...] 5 – vor ca. 10 Tagen einstimmig [...] 5 men. Viele Grüße an Papa, Mama, [...] 5 Louise, falls sie, wie ich hoffe, dort.

[...] 5
General

[Dein Bein] 5 hoffentlich wieder all right.