Manchester, 11. Aug. 67
Lieber Mohr,
Inl. eine Fünfpfundnote, die ich mir glücklicherweise gestern geben ließ und die jetzt Deinen frenchman1 befriedigen wird. Desgl. Dronkes Brief. Der Kleine hat sich also mit seinen Spekulationchen glücklich festgeritten. Ich fürchte, er wird, um von der Verbindlichkeit auf die Barnedi-Aktien loszukommen, den Weg durch den Bankruptcy Court2 nehmen müssen. Es ist sehr hart für die Kerlchen, erst der Prozeß wegen der Assekuranz und jetzt diese Schläge. Indes bleibt ihm seine Agentur doch wohl, und damit und mit etwas weniger Hitze der Spekulation kann er es bald wieder so weit bringen.
Ich habe bis Bogen 323 flüchtig durchgelesen und werde Dir erst später darüber berichten; die vielen Illustrationen in diesem Teil verstecken, bei flüchtigem ersten Lesen, den Zusammenhang etwas. Es sind aber sehr schöne Sachen drin, und das Kapital und seine Sykophanten werden Dir ewig dankbar sein.
Auf der Herreise hatte ich noch das Vergnügen, daß eine Gewehrkugel, nicht 12 Zoll von meiner Brust, das Fenster zerschmetterte und durch den Wagen flog: Irgendein volunteer4 hatte wohl nochmals beweisen wollen, daß man ihm kein Schießgewehr anvertrauen dürfe. Dies ist der sonderbarste railway accident5, der mir je vorgekommen.
Lizzie hat auch eine ziemlich schlechte Rückfahrt gehabt, sie sagt, sie geht nie wieder auf die See.
Beste Grüße an Deine Frau.
Dein
F. E.