[London] 3 June 1867
Dear Fred,
Warum Bogen 10 und 11 Dir nicht zugehn, überhaupt nicht mehr die Revisionen1, ersiehst Du aus einliegendem Zettel Wigands. Dagegen erhältst Du die 5 ersten Abziehbogen, die mir zugegangen sind. Du kannst sie about2 8–10 Tage halten, mußt mir dann aber auch Deine Ansicht genau mitteilen, welche Punkte in der Darstellung der Wertform speziell für den Philister im Nachtrag zu popularisieren sind.
Fenians bestellt. Andre Aufträge werden by and by3 ausgeführt werden.
Sieh den „Hermann" letzter Woche. Er ist jetzt der Spezial-Moniteur des Herrn Freiligrath, der über den Progress of the Subscription4 hier wöchentlich rapportiert via Juch. Jennychen sagt, daß, wenn ihr Vater je so was machte, sie ihn öffentlich für ihren Nicht-Vater erklären würde. Darauf frug sie Lafargue: Mais qu'est ce que votre mère dirait là-dessus?5 Der edle Dichter6 ist übrigens so pfiffig, schon jetzt zu erklären, daß er in London bleiben muß wegen seines resp. Anteils an der Shakespeare-Übersetzung. Ferdinand und Ida, Ida und Ferdinand, a well assorted couple, those two7!
Apropos. Auf Gumperts Frage hatte ich ihm gesagt, Lafargue sei im St. Thomas Hospital. Jedoch irrtümlich. Er ist im Bartholomeus Hospital und verlangt, daß der error8 korrigiert wird.
Vergiß nur nicht, Photogramm von Dir und Lupus zu besorgen.
My best compliments to Mrs. Lizzy, Moore und Chlormayer9.
Salut.
Dein
K.M.
Mit wahrem Vergnügen aus der Pariser Korrespondenz der „Times" die polenfreundlichen Exklamationen der Pariser wider Alex[ander] etc. ersehn. Herr Proudhon und seine kleine doktrinäre Clique sind nicht das French People10.