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Engels an Marx
in London

[Manchester, 31. Juli 1862]

Lieber Mohr,

Du begreifst, daß es nach den schweren Zahlungen des vorigen Monats mir unmöglich ist, Dir jetzt £ 25 aufzutreiben. Ich habe alle schweren Zahlungen für meine eigne Rechnung (landlady1 und Quartalrechnung) bis August aufgeschoben, dazu habe ich Borkheim wegen des Wechsels eine Ordre geben müssen, die ich ebenfalls im August zahlen muß. Ich will sehn, was sich bis morgen tun läßt. Dem Lupus bin ich die £ 10 auch noch schuldig, und er wird sie verlangen, sobald er zurückkommt, was jeden Tag geschehen kann. Rechne Dir das und die Zahlungen vom vorigen Monat zusammen und Du wirst sehn, daß ein hübsches Loch in das neue Bilanzjahr geschossen wird. Indes, ich will heut abend sehn, wieviel ich zu zahlen haben werde, und wieviel also ich Dir schicken kann.

Wenn ich nur erst wüßte, wie die Bilanz ausgefallen ist und wie ich stehe! Aber Charles2 geht übermorgen nach Warschau, wo wir eine schlechte Schuld gemacht haben, und da bleibt der ganze Kram wieder liegen.

Dein
F. E.