[London] 27. Dez. 1861
Lieber Engels,
Beim Beginn der „Mahnungen" von der Außenwelt schrieb ich, – da ich vermeiden wollte, Dir immer auf dem Pelz zu sitzen – außer an meine Mutter und Verwandte, auch an Siebel. Dieser Jüngling, wie ich aus seinem Brief sehe, hat nun wieder an Dich geschrieben. Betrachte die Sache als non avenue1.
Es ist mir sehr unangenehm, daß Du meinetwegen dem Dronke einen Schuldschein auszustellen hattest. Er hatte ursprünglich in minder lästiger Form und für längere terms2 die Sache abzumachen versprochen.
Ich weiß noch nicht, wie ich ganz über die Krise wegschiffe. Unter allen Umständen, da es sonst platterdings unmöglich, schreibe ich dem landlord3, daß er jetzt nicht gezahlt werden kann, daß ich ihm Wechsel ausstellen will etc.
Der Prozeß kommt auch noch in die Quere.4 Da der streitige Punkt sich um partnership5 herumdreht, hält mein lawyer6 – soll ich nicht zur Zahlung der £ 20 verurteilt werden – es für nötig, die Sache vom Sheriff's Court7 weg an ein superior court8 zu bringen. Ich bin für Januar 3. an den Sheriff's Court zitiert. Der Fehler war, daß ich keinen schriftlichen Kontrakt mit A.Petsch gemacht. An dem superior court, meint Sidney, mein Advokat, wäre ich ziemlich sicher.
Die lausige „Presse" druckt kaum die Hälfte meiner Artikel. Es sind Esel. Es soll mich wundern, wie sie zahlen werden, ob ich die einzelnen Artikel auf „Spekulation" zu schreiben oder wie.
Einstweilen vorläufig Glück zum neuen Jahr! Wenn es dem alten gleicht, so wünsche ich es, was mich betrifft, zum Teufel.
Salut.
Dein
K.M.