[Manchester, 20. Juli 1859]
Lieber Mohr,
Inliegend der Artikel1. Ist er zu lang, so laß irgendwo abbrechen und schick mir das Manuskript zurück vom nicht gedruckten Teil, damit ich anknüpfen kann.
Dann eine, auf Dich ausgestellte Post Office Ordre2 über die drei Pfund fürs „Volk“.
Der Kleine3 wird sich morgen drücken. Er hat sich die ganze „Free Press“ für 1859 gekauft, ich auch, ditto 1858. Daran mag sich der Piccolo die Zähne ausbeißen, viel versteht er nicht davon. Ich frug ihn, ob in Glasgow einiges Geld fürs „Völkchen“ aufzutreiben, er meinte nicht, ich tat’s absichtlich so en passant, übrigens wenn Du meinst, daß es nützlich, so schreib’ ich ihm, und da er soeben erst wieder halb zu Gnaden angenommen, so wird’s vielleicht fruchten, und er selbst kann wenigstens einige Pfunde blechen. Aber ohne mit Dir zu Rat zu gehn, mag ich’s nicht tun, man weiß nicht, was das Kerlchen nachher rennommiert, wenn er einen solchen Brief in der Tasche hat. Übrigens sollte père4 Freiligrath auch eine £-5-Note herausrücken. Wenn die Knoten zahlen können, so kann er’s auch, und wenn unsre Partei das Blatt vorderhand doch mit eignem Geld halten muß, so muß der dicke Philister auch dran.
Viele Grüße an die family.
Dein
F.E.