[London] 1. Januar 1852
Lieber Weiwi!
Glück zum neuen Jahr. Gratuliere auch Deine Frau von mir und Frau. Ich konnte Dir erst jetzt den Aufsatz1 schicken, unterbrochen wie ich wurde, nicht nur durch die sich überstürzenden Zeitereignisse, sondern noch mehr durch Privatverhältnisse. Von jetzt an Regularität.
Lupus ist ernsthaft krank geworden, konnte daher bis zu diesem Moment noch nichts schicken. Den Aufsatz des roten Wolff fand ich unbrauchbar und schickte ihn daher nicht ab.
In dem Falle, den ich nicht hoffe, daß Deine Unternehmung2 pekuniär sich noch auf längere Zeit vertagen müßte, gib den Artikel dem Dana, damit er ihn ins Englische für sein Blatt3 übersetzt. Ich hoffe indes, daß dies nicht nötig sein wird.
Grüße Dana von mir. Sag ihm, daß ich seine Zeitungen erhalten, und seinen Brief, und nächste Woche ihm neues work4 übersenden werde.
Bezüglich der „Revuen“5, da ich sie nicht hier parat liegen habe, sondern erst mit zum Teil pekuniären Schwierigkeiten aus Hamburg erhalten muß, bitte ich, mir zu schreiben, auf wieviel Absatz Du ungefähr glaubst, daß ich in Amerika rechnen kann.
Ich werde Dir von hier unsres Freundes Ernest Jones’, des bedeutendsten Führers der englischen Partei, „Notes to the People“ schicken, die eine wahre Fundgrube sein werden, um die Lücken Deines Blattes zu füllen.
Schicke mir gleich (und fortlaufend) einige Exemplare Deiner Wochenschrift.
Salut et fraternité.6
Dein
K. Marx
An dem Freiligrath hab’ ich gestern möglichst gehämmert, und er mir versprochen, ein Gedicht bezüglich der neuesten Ereignisse für Dich zu fabrizieren.