[London] 18. Juli 1853
28, Dean Street, Soho
Lieber Engels,
Ich erhielt vorgestern Brief von Lassalle, der nun im ungewissen ist, an Unterschlagung von Briefen etc. glaubt. Es wäre gut gewesen, wenn Du mir angezeigt, ob das Paket an ihn abgegangen oder nicht1. Lassalle ist noch der einzige, der mit London zu korrespondieren wagt, und so muß verhütet werden, ihm die Sache zu verleiden. Ich bitte Dich also, mir anzuzeigen, wie es mit dem Paket steht. Die Epoche der Versendung desselben2 hat noch die zweite Wichtigkeit für mich, daß die Epoche der returns3 davon abhängt.
Meine Frau hat mit letzter Post einen sehr freundlichen und kulantem Brief von A. Dana erhalten, worin er anzeigt, daß es ihm unmöglich, ein Haus in London anzugeben. At all instances4 werden die von mir gezogenen Wechsel prompt honoriert werden. Er schreibt, daß meine Artikel „highly valued by the proprietors of the ‚Tribune‘ and the public“5, und schreibt keine Grenze vor für das Quantum der Sendungen.
In der Debatte über die advertisement duty6 – ich glaube vor ungefähr 2 Wochen – hielt Herr Bright eine große Eloge auf die „New-York Tribune“ und gab eine Analyse von einer Nummer derselben, worin grade mein Artikel über das Budget7 stand. Darüber sagte er:
„From Great Britain there is an elaborate disquisition on the R[ight] H[onorable] G[entleman]’s budget, doing him justice in some parts, but not in others, and doing certainly, as far as the Manchester School was concerned, no justice whatever.“8
Mit Jacobi mußt Du Dich nicht abschrecken lassen durch die Unbeholfenheit und Weltunkenntnis eines 23jährigen Jünglings aus dem Regierungsbezirk Minden, der 2 Jahre im Käfig saß. Es ist tüchtiger fond hinter ihm. Ich habe seine Doktordissertation gelesen und war „much pleased with it“9.
Dein
K. M.
Jones hat sehr bedeutende Meetings gehalten, die selbst die Aufmerksamkeit der Bourgeoisblätter erregen.