ELFTES KAPITEL
Ric[ardo]s Renttheorie

[1. Historische Bedingungen für die Entwicklung
der Rententheorie durch Anderson und Ric[ardo]

Die Hauptsache bei Rod[bertus] abgemacht. Hier nur noch einige gleanings1.

Zunächst ist historisch zu bemerken:

Ric[ardo] hat zunächst vor sich die Periode, die er selbst ziemlich miterlebt hat, von 1770–1815, wo die Preise des Weizens beständig stiegen, Anderson das 18.Jahrhundert, an dessen Schluß er schrieb, wo von Anfang des Jahrhunderts bis in die Mitte Fallen und von der Mitte bis zu Ende Steigen stattfand. Daher bei Anderson durchaus keine Verbindung des von ihm entdeckten Gesetzes mit einer abnehmenden productivity of agriculture2 oder normalen {bei Anderson3 einer unnatürlichen} Verteuerung des Produkts. Bei Ric[ardo] wohl. Anderson glaubte, daß die Aufhebung der Korngesetze (damals Exportprämien) das Steigen der Preise in der zweiten Hälfte des 18.Jahrhunderts verursacht habe. Ric[ardo] wußte, daß die Einführung von Korngesetzen (1815) das Fallen der Preise verhindern sollte, und to a certain degree4 verhindern mußte. Bei dem letztnen also hervorzuheben, daß das sich selbst überlaßne Gesetz der Grundrente – innerhalb eines bestimmten Territoriums – die Zuflucht zu unfruchtbarem Boden, also Verteuerung der Agrkulturprodukte, Wachsen der Rente auf Kosten der Industrie und der Masse der Bevölkerung herbeiführen müsse. Und Ric[ardo] hatte hier praktisch und historisch recht. Anderson umgekehrt, daß Korngesetze (er ist auch für duty on imports5) die gleichmäßige Entwicklung der Agrikultur innerhalb eines bestimmten Territoriums fördern müssen, daß die Garantie für diese gleichmäßige Entwicklung für dieselbe nötig sei, daß also diese fortschreitende Entwicklung an sich selbst durch das von ihm aufgefundene Gesetz der Grundrente, Vermehrung der Produktivität der Agrikultur6 und dadurch Fallen der average prices of agricultural produce7 herbeiführen müsse.

Beide aber gehn von der auf dem Kontinent so wunderlich scheinenden Ansicht aus, daß 1. kein Grundeigentum als Fessel für die beliebige Kapitalanlage auf Grund und Boden existiere; 2. daß vom beßren zum schlechtreu Boden fortgegangen wird (bei Ric[ardo] ist dies, die Unterbrechungen durch Reaktion der Wissenschaft und Industrie abgerechnet, absolut; bei Anderson wird der letzte schlechte Boden wieder in beßren verwandelt, relativ); 3. daß immer das Kapital vorhanden, gehörige Kapitalmasse, um auf Agrikultur angewandt zu werden.

Was nun 1. und 2. angeht, so muß das den Kontinentalen sehr sonderbar erscheinen, daß in dem Land, wo in ihrer Vorstellung das feudale Grundeigentum sich am stursten erhalten hat, die Ökonomen von der Vorstellung ausgehn, daß kein Grundeigentum existiere, Anderson sowohl wie Ricardo. Es erklärt sich dies:

erstens: Aus der Eigentümlichkeit des englischen „law of enclosures“8, das durchaus keine Analogie hat mit den kontinentalen Gemeinheitsteilungen;

zweitens: Nirgendwo in der Welt hat die kapitalistische Produktion seit Henry VII. so rücksichtslos geschaltet mit den traditionellen Verhältnissen des Ackerbaus und sich ihre Bedingungen so adäquat gemacht und unterworfen. England ist in dieser Hinsicht das revolutionärste Land der Welt. Alle historisch überlieferten Verhältnisse, nicht nur die Lage der Dorfschaften, sondern die Dorfschaften selbst, nicht nur die Wohnplätze der agricultural population, sondern diese Population selbst, nicht nur die ursprünglichen Zentren der Bewirtschaftung, sondern diese Bewirtschaftung selbst, sind rücksichtslos weggefegt worden, wo sie den Bedingungen der kapitalistischen Produktion auf dem Land widersprachen oder nicht entsprachen. Der Deutsche z.B. findet die wirtschaftlichen Verhältnisse bestimmt durch traditionelle Verhältnisse von Feldmarken, Lage der Wirtschaftszentren, bestimmte Konglomerationen der Bevölkerung. Der Engländer findet die historischen Bedingungen der Agrikultur vom Kapital progressiv geschaffen vor seit dem Ende des 15.Jahrhunderts. Der in dem United Kingdom [übliche] technische Ausdruck des „clearing of estates"9 findet sich auf keinem kontinentalen Land. Was heißt aber dies „clearing of estates"? Daß ohne alle Rücksicht auf ansässige Bevölkerung, die weggejagt wird, existierende Dorfschaften, die rasiert, Wirtschaftsgebäude, die niedergerissen, Spezies des Ackerbaues, die auf einen coup umgewandelt, z.B. aus Ackerbau in Viehweide verwandelt wird, alle Produktionsbedingungen nicht akzeptiert werden, wie sie traditionell sind, sondern historisch so gemacht werden, wie sie unter den Umständen für die vorteilhafteste Anlage des Kapitals sein müssen. So far10 existiert also kein Grundeigentum; es läßt das Kapital – den farmer – frei wirtschaften, da es ihm bloß um das Geldeinkommen zu tun ist. Ein pommerscher Gutsbesitzer, mit seinen angestammten Feldflurmarken, Wirtschaftszentren und Landwirtschaftskollegium etc. im Kopf, mag daher die Hände über dem Kopf zusammenschlagen über die „unhistorische" Ansicht, die Ricardo von der[561] Entwicklung der Ackerbauverhältnisse hat. Er zeigt damit nur, daß er pommersche und englische Verhältnisse naiv verwechselt. Es kann aber nicht gesagt werden, daß Ric[ardo], der hier von englischen Verhältnissen ausgeht, ebenso borniert sei als der pommersche Gutsbesitzer, der innerhalb pommerscher Verhältnisse denkt. Die englischen Verhältnisse sind die einzigen, worin sich das moderne Grundeigentum, d.h. das durch die kapitalistische Produktion modifizierte Grundeigentum adäquat entwickelt hat. Die englische Anschauung ist hier – für die moderne, die kapitalistische Produktionsweise – die klassische. Die pommersche dagegen beurteilt das entwickelte Verhältnis nach einer historisch niedrigen, noch nicht adäquaten Form.

Ja, die meisten der kontinentalen Beurteiler Ric[ardos] gehn sogar von Verhältnissen aus, wo überhaupt die kapitalistische Produktionsweise, adäquat oder inadäquat, noch gar nicht existiert. Es ist dasselbe, als wollte ein Zunftmeister die Gesetze des A.Smith, die die freie Konkurrenz voraussetzen, mit Haut und Haar auf seine Zunftwirtschaft anwenden.

Die Voraussetzung des Fortgangs von beßrem zu schlechterm Boden – relativ für den jedesmaligen Stand der Entwicklung der Produktivkraft der Arbeit, wie es bei And[erson] ist, nicht absolut wie bei Ric[ardo] – konnte nur in einem Land wie England entspringen, wo innerhalb eines relativ sehr kleinen Territoriums das Kapital so rücksichtslos gewirtschaftet und alle traditionellen Verhältnisse der Agrikultur sich erbarmungslos seit Jahrhunderten adäquat zu machen versucht hatte. Also nur, wo die kapitalistische Produktion in der Agrikultur, nicht wie auf dem Kontinent, von gestern datiert und mit keiner alten Tradition kämpft.

Ein zweiter Umstand war bei den Engländern die aus ihren Kolonien geschöpfte Anschauung. Wir haben gesehen11, daß schon bei Smith sich – mit direkter Verweisung auf die Kolonien – die Grundlage der ganzen Ric[ar]doschen Anschauung findet. In diesen Kolonien – nun gar speziell in den Kolonien, die bloß Handelsprodukte wie Tabak, Baumwolle, Zucker etc., keine ordinären Lebensmittel produzierten –, wo von vornherein die Kolonisten nicht Subsistenz suchten, sondern ein Geschäft etablierten, entschied natürlich, die Lage des Landes, die Fruchtbarkeit, und die Fruchtbarkeit gegeben, die Lage des Landes. Sie verfuhren nicht wie Germanen, die sich in Deutschland niederließen, um dort ihren Wohnsitz aufzuschlagen, sondern wie Leute, die durch die Motive der bürgerlichen Produktion bestimmt, Waren produzieren wollten von Gesichtspunkten aus, die von vornherein nicht durch das Produkt, sondern durch den Verkauf des Produkts bestimmt waren. Daß Ric[ar]do] und andre englische Schriftsteller diese aus Kolonien – die von Menschen ausgingen, die selbst schon das Produkt der kapitalistischen Produktionsweise waren – übertrugen auf den Gang der Weltgeschichte, daß sie die kapitalistische Produktionsweise als prius für die Agrikultur überhaupt voraussetzten, wie sie es für ihre Kolonisten war, erklärt sich daraus, daß sie in diesen Kolonien überhaupt nur in anschaulicher Weise, ohne Kampf mit traditionellen Verhältnissen, also ungetrübt, dieselbe Herrschaft der kapitalistischen Produktion in der Agrikultur wiederfanden, die in ihrem eignen Lande auf allen Seiten ins Auge schlägt. Wenn daher ein deutscher Professor oder Gutsbesitzer – einem Land angehörig, das sich durch seinen absoluten Mangel an Kolonien von allen andren Völkern unterscheidet – solche Anschauung „falsch“ findet, so ist das sehr begreiflich.

Endlich die Voraussetzung des beständigen Flusses des Kapitals aus einem trade12 in den andern, diese Grundvoraussetzung bei Ricardo, heißt weiter nichts als die Voraussetzung der Herrschaft der entwickelten kapitalistischen Produktion. Wo diese noch nicht etabliert, existiert diese Voraussetzung nicht. Ein pommerscher Gutsbesitzer wird es z. B. befremdend finden, daß Ric[ar]do] und kein englischer Schriftsteller je die Möglichkeit ahnt, daß der Agrikultur Kapital fehlen könne. Der Engländer beklagt sich wohl über Mangel an Land im Verhältnis zum Kapital, aber jamais13 über Mangel an Kapital im Verhältnis zum Land. Aus dem erstren Umstand suchen Wakefield, Chalmers, etc. das Fallen der Profitrate zu erklären. Der letzte existiert bei keinem englischen Schriftsteller, wo, wie Corbet als selbstverstehende Tatsache bemerkt, capital is always redundant in all trade14. Denkt man dagegen an deutsche Verhältnisse, an die Schwierigkeiten des Grundeigentümers, Geld zu pumpen, – weil er meist selbst, nicht eine von ihm ganz unabhängige Kapitalistenklasse, den Ackerbau treibt –, so begreift man, wie sich Herr Rodbertus z. B. wundert über „die Ricardosche Fiktion, als ob der Vorrat von Kapital sich nach dem Wunsche seiner Anlegung richte“. (S. 211.) Was der Engländer vermißt, ist „field of action“, Anlegungsstelle für den vorhandnen Vorrat von Kapital. Aber ein „Wunsch nach Kapital“ für eine „Anlegung“ existiert in England nicht für die einzige Klasse, die Kapital anzulegen hat – die Kapitalistenklasse.

Diese Art kritisch-kontinentaler Bemäklung an Ricardo zeigt also nur die tiefere Stufe der Produktionsbedingungen, von denen jene „Weisen“ ausgehn.

||562|| Diese „Kapitalwünsche“ sind pommersch.

Was englische Schriftsteller dem Ric[ardo] entgegenhielten, war nicht, daß Kapital nicht in jedem beliebigen Vorrat für besondre Anlegung vorhanden, sondern daß der Reflux des Kapitals aus der agriculture auf spezifische technische etc. Hindernisse stoße.

[2. Ricardos fehlerhafte Erklärung der Kostenpreise
und ihre Auswirkung auf seine Rententheorie]

Nun zur Sache.

Zunächst, um das Problem rein aufzufassen, müssen wir die Differentialrente, die allein bei Ric[ardo] existiert, ganz beiseite lassen. Unter Differentialrente verstehe ich den Größenunterschied der Rente – die größere oder kleinere Rente, die aus dem Unterschied der Fruchtbarkeit der Bodenarten herrührt. (Gleiche Fruchtbarkeit gegeben, kann die Differentialrente nur der verschieden Größe des angelegten Kapitals entspringen. Dieser Kasus existiert für unser Problem nicht, berührt es nicht.) Diese Differentialrente entspricht bloß den Surplusprofiten, die bei gegebnem Marktpreis oder richtiger Marktwert in jedem Industriezweig, z. B. cotton-spinning15, der Kapitalist macht, dessen Produktionsbedingungen besser sind als die Durchschnittsbedingungen dieses bestimmten trade, denn der Wert der Ware einer bestimmten Produktionssphäre ist nicht bestimmt durch das Quantum Arbeit, das die einzelne Ware kostet, sondern das die Ware kostet, die unter den durchschnittlichen Bedingungen der Sphäre produziert ist. Hier unterscheiden sich Manufaktur und Agrikultur nur dadurch, daß in der einen die Surplusprofite in die Tasche des Kapitalisten selbst, in der andren in die des Grundeigentümers fallen, ferner dadurch, daß sie in der ersten fließen, keine Konsistenz gewinnen, bald von diesem Kapitalisten, bald von jenem gemacht und beständig wieder aufgehoben werden, während sie sich in der zweiten fixieren wegen ihrer dauernden (wenigstens für längre Zeit dauernden) Naturbasis in den Bodenverschiedenheiten.

Von dieser Differentialrente also abzusehen, aber zu bemerken, daß sie ebenso möglich, wenn von beßrem zu schlechterm, als wenn von schlechterm zu beßrem Boden fortgegangen wird. In beiden Fällen nur vorausgesetzt, daß der neu bebaute Boden nötig ist, aber auch nur hinreicht, um die additional demand16 zu befriedigen. Würde der neubebaute beßre Boden für mehr als diese additional demand zureichen, so würde ein Teil oder je nach dem Umfang der additional demand der ganze schlechte Boden außer Bebauung geworfen, wenigstens aus der Bebauung des Produkts, welches die Basis der Ackerbaurente bildet, also in England des Weizens, in Indien des Reises. Die Differentialrente setzt also keine progressive Verschlechterung der Agrikultur voraus, sondern kann ebensowohl aus progressiver Verbeßrung derselben entspringen. Selbst wo sie Herabsteigen zu schlechtern Bodenarten voraussetzt, kann erstens dies Herabsteigen einer Verbeßrung in ihren Produktivkräften geschuldet sein, indem nur die höhre Produktivkraft zu dem Preis, den die Nachfrage erlaubt, Bebauung des schlechtern Bodens möglich macht. Zweitens kann der schlechte Boden verbessert werden, dennoch [werden] die Differenzen bleiben, obgleich [sie] mehr ausgeglichen werden, so daß im Resultat nur relative, komparative Abnahme der Produktivität stattfindet, während die absolute zunimmt. Dies sogar die Voraussetzung Andersons, des ersten author des Ric[ardo]schen Gesetzes.

Dann, in the second instance17, muß hier nur die eigentliche Agrikulturrente ins Auge gefaßt werden, d.h. die Rente des Bodens, der das hauptvegetative Lebensmittel liefert. Schon Smith hat auseinandergesetzt, daß die Renten des andre Produkte liefernden Bodens, wie Viehzucht etc., durch jene Rente bestimmt werden, also schon abgeleitete, durch das Gesetz der Rente bestimmte, nicht es bestimmende Renten sind, also für sich betrachtet kein Material für das Begreifen des Gesetzes der Rente in seinen ursprünglichen reinen Bedingungen liefern. Nichts Primitives.

This settled18, reduziert sich die Frage darauf: Existiert eine absolute Rente? D. h. eine Rente, die daraus entspringt, daß das Kapital in der Agrikultur statt in der Manufaktur angelegt ist, und die ganz unabhängig ist von der Differentialrente oder den Surplusprofiten, die das auf beßrem Boden angelegte Kapital liefert?

Es ist nun klar, daß Ric[ardo] diese Frage richtig verneint, nachdem er einmal von der falschen Voraussetzung ausgegangen ist, daß Werte und Durchschnittspreise der Waren identisch sind. Wäre dies der Fall, so Tautologie, daß – wenn ||563| der konstante Preis der Agrikulturprodukte außer dem Durchschnittsprofit noch extra Rente liefert, einen beständigen Überschuß über diesen Durchschnittsprofit – der Preis der Agrikulturprodukte über ihrem Kostenpreis steht, denn dieser Kostenpreis ist gleich den Avancen + dem Durchschnittsprofit and nothing else19. Dadurch, daß die Preise der Agrikulturprodukte über ihren Kostenpreisen stünden, notwendig einen Surplusprofit abwürfen, stünden sie also über ihrem Wert. Es bliebe nichts übrig, als anzunehmen, daß sie beständig über ihrem Wert verkauft werden, was aber ebensosehr voraussetzt, daß alle andern Produkte unter ihrem Wert verkauft werden, oder daß der Wert überhaupt etwas ganz Verschiednes von dem in der Theorie notwendig Begriffnen ist. Dieselbe Quantität Arbeit (unmittelbare und akkumulierte) und nach Einrechnung aller Ausgleichungen, die zwischen den verschiednen Kapitalien infolge ihrer aus dem Zirkulationsprozeß entspringenden Verschiedenheiten stattfinden, würde in der Agrikultur einen höheren Wert erzeugen als in der Manufaktur. Der Wert der Ware wäre also nicht durch das in ihm enthaltene Arbeitsquantum bestimmt. Die ganze Grundlage der Ökonomie wäre damit über den Haufen geworfen. Ergo, schließt Ric[ardo] richtig, no absolute rents20. Die Differentialrente allein ist möglich; d. h., der Wert21 des auf dem schlechtesten Boden erzeugten Agrikulturprodukts ist gleich dem Kostenpreis des Produkts; wie [bei] jeder andren Ware [dieser gleich ihrem] Wert. Das auf dem schlechtesten Boden angelegte Kapital ist Kapital, das sich von dem in der Manufaktur angelegten nur durch die Art der Anlage als besondre Spezies der Anlage unterscheidet. Hier also erscheint die Gemeingültigkeit des Gesetzes der Werte. Die Differentialrente – und dies ist die einzige Rente auf beßrem Boden – ist nichts als der Surplusprofit, den infolge des einen identischen Marktwerts in jeder Produktionssphäre die unter beßren als den Durchschnittsbedingungen arbeitenden Kapitalien abwerfen, und die sich nur in der Agrikultur fixieren wegen ihrer Naturbasis, außerdem wegen des Repräsentanten dieser Naturbasis, des Grundeigentümers, statt in die Tasche des Kapitalisten, in die des Grundeigentümers fließen.

Mit Ric[ardos] Voraussetzung, daß Kostenpreis = Wert, fällt das ganze Räsonnement. Es fällt weg das theoretische Interesse, das ihn zur Leugnung der absoluten Grundrente zwingt. Unterscheidet sich der Wert der Ware von ihrem Kostenpreis, zerfallen die Waren notwendig in 3 Kategorien, wovon der Kostenpreis der einen = ihrem Wert, der Wert der andern unter ihrem Kostenpreis steht und der Wert der dritten über ihrem Kostenpreis, so würde der Umstand, daß Agrikulturproduktenpreis Grundrente abwirft, nur beweisen, daß das Agrikulturprodukt zu der Klasse von Waren gehört, deren Wert über ihrem Kostenpreis steht. Das einzige Problem, das noch zu lösen bliebe, wäre: Warum, im Unterschied zu den andren Waren, deren Wert ebenfalls über ihrem Kostenpreis steht, der Wert der Agrikulturprodukte nicht zu ihrem Kostenpreis durch die Konkurrenz der Kapitalien herabgesetzt wird? Die Antwort liegt schon in der Frage. Weil der Voraussetzung nach dies nur der Fall, soweit die Konkurrenz der Kapitalien diese Ausgleichung bewirken kann, dies aber wiederum nur der Fall sein kann, soweit alle Produktionsbedingungen entweder Schöpfungen des Kapitals selbst sind oder ihm gleichmäßig – elementarisch zur Verfügung stehn. Dies bei der Erde nicht der Fall, weil Grundeigentum existiert und die kapitalistische Produktion unter der Voraussetzung des nicht aus ihr entsprungenen, sondern eines vor ihr vorhandnen Grundeigentums ihre carrière eröffnet. Die bloße Existenz des Grundeigentums beantwortet also die Frage. Alles, was das Kapital tun kann, ist, die Agrikultur den Bedingungen der kapitalistischen Produktion zu unterwerfen. Aber sie kann dem Grundeigentum nicht den Halt auf den Teil des Agrikulturprodukts entziehn, den das Kapital nur sich aneignen könnte, nicht aus seiner eignen Aktion, sondern unter der Voraussetzung der Nichtexistenz des Grundeigentums. Dies vorausgesetzt, muß es vielmehr dem Grundeigentümer den Überschuß des Werts über den Kostenpreis lassen. Dieser Unterschied selbst aber entspringt nur aus einem Unterschied in der Zusammensetzung der organischen Bestandteile des Kapitals. Alle Waren, deren Wert dieser organischen Zusammensetzung gemäß über dem Kostenpreis steht, zeigen dadurch, daß sie relativ unproduktiver als die, deren Wert = dem Kostenpreis und noch mehr als die, deren Wert unter dem Kostenpreis steht; denn sie erheischen größres Quantum unmittelbarer Arbeit im Verhältnis zu der im konstanten Kapital enthaltnen vergangnen Arbeit, mehr Arbeit, um ein bestimmtes Kapital in Aktivität zu setzen. Dieser Unterschied ein historischer, kann also verschwinden. Dieselbe Schlußfolge, die die Existenz der absoluten Grundrente als möglich zeigt, zeigt ihre Wirklichkeit, ihre Existenz als bloß historisches fact, das einem gewissen Entwicklungsgrad der Agrikultur eigen, auf einem höheren verschwinden kann.

Ricardo erklärte die Differentialrente aus einer absoluten Abnahme der Produktivität der Agrikultur, die sie gar nicht voraussetzt und die von Anderson nicht vorausgesetzt ist. Er leugnet dagegen die absolute Grundrente, weil er |564| die organische Zusammensetzung des Kapitals in Industrie und Agrikultur als gleich voraussetzt, leugnet also die bloß historisch vorhandne niedrigere Entwicklung der Produktivkraft der Arbeit in der Agrikultur, verglichen mit der Manufaktur. Er fällt daher in doppelten historischen Fehler: Die Produktivität der Arbeit in Agrikultur und Industrie absolut gleichzusetzen auf der einen Seite, also einen bloß historischen Unterschied in ihrem gegebnen Entwicklungsgrad zu leugnen, anderseits eine absolute Abnahme in der Produktivität der Agrikultur anzunehmen und zu ihrem Entwicklungsgesetz zu machen. Das eine tut er, um den Kostenpreis auf dem schlechtesten Boden dem Wert gleichzusetzen, das andre, um die Unterschiede der [Kosten]preise der beßren Bodenarten der ihrem Wert zu erklären. Der ganze blunder22 rührt her aus der Verwechslung von Kostenpreis und Wert.

Damit ist also die Ric[ardo]sche Theorie beseitigt. Über das weitre oben bei Rod[bertus].

[3. Unzulänglichkeit der Ricardoschen Definition der Rente]

Ich habe bereits hingedeutet23, daß Ric[ardo] das chapter eröffnet damit, es sei zu untersuchen, „whether the appropriation of land, and the consequent creation of rent“24 ([„On the principles…“, London 1821,] p.53) mit der Bestimmung des Werts durch die Arbeitszeit interferen25. Und so später:

„Adam Smith … kann nicht recht haben mit der Annahme, daß die ursprüngliche Regel, nach der sich der Tauschwert der Waren bestimmt, – nämlich die verhältnismäßige Quantität Arbeit, durch die sie produziert wurden, – durch die Aneignung von Boden und die Zahlung einer Rente überhaupt geändert werden kann.“ (p.67.)

Dieser direkte und bewußte Zusammenhang, den die Renttheorie bei Ric[ardo] hat mit der Bestimmung von value26, ist ihr theoretisches Verdienst. Im übrigen ist dies chapter II „On Rent“ rather27 schlechter als die Ausführung von West. Es ist viel queeres, petitio principii28 und unfair dealing29 mit dem Problem drin.

Bei der eigentlichen Agrikulturrente, die Ric[ardo] hier mit Recht als die rent κατ' εξοχήν30 behandelt, ist die Rente das, was gezahlt wird für die permission31, Kapital anzulegen, kapitalistisch zu produzieren, im Element der Erde. Die Erde ist hier das Produktionselement. Anders z.B. bei Rente für Bauten, Wasserfälle etc. Die Naturkräfte, für die hier gezahlt wird, gehn als Bedingung ein in die Produktion, sei es als Produktivkraft, sei es als sine qua non32, aber sie sind nicht das Element dieser bestimmten Produktionssphäre selbst. Wieder in Renten für Minen, Kohlenbergwerke etc. ist die Erde das Reservoir der Gebrauchswerte, die ihren bowels33 entrissen werden sollen. Hier wird für die Erde gezahlt, nicht weil sie das Element ist, worin produziert werden soll, wie in der Agrikultur, noch weil sie als eine der Produktionsbedingungen eingeht in die Produktion, wie für Wasserfall oder für den Bauplatz, sondern weil sie die Gebrauchswerte als Reservoir enthält, deren sich durch die Industrie bemächtigt werden soll.

Ricardos Erklärung:

„Die Rente ist jener Teil des Produkts der Erde, der dem Grundeigentümer für den Gebrauch der ursprünglichen und unzerstörbaren Kräfte des Bodens gezahlt wird.“ (p. 53), ist schlecht. Erstens hat der Boden keine „indestructible powers34. (Darüber am Schluß dieses Kapitels Note zu machen.) Zweitens hat er insofern auch keine „originalpowers35, als der Boden überhaupt nichts „Originelles“ ist, sondern das Produkt eines naturhistorischen Prozesses. Aber passons ça36. Unter den „originalpowers des Bodens sind hier die zu verstehn, die er, unabhängig von der Aktion der menschlichen Industrie hat, obgleich anderseits durch die menschliche Industrie ihm gegebne powers ganz so zu seinen original powers werden wie die, die der Naturprozeß ihm gab. Sonst bleibt das richtig, daß die rent für den „use37 von Naturdingen gezahlt wird, ganz abgesehn davon, ob dieser use sich auf die „original powersdes soils38 oder die Fallkraft eines Wasserfalls oder Boden zum Bauen oder die zu usenden39, im Wasser oder in den Eingeweiden der Erde enthaltenen Schätze bezieht.

Im Unterschied von der eigentlichen Agrikulturrente spricht A.Smith (sagt Ric[ardo]) von der Rente, paid40 für Holz von Urwaldungen, rent of coal mines and of stone quarries41. Die Art, wie Ric[ardo] dies beseitigt, ist rather strange42.

Er beginnt damit, daß man mit der rent of land nicht verwechseln muß the interest and profit of capital43 (p. 53), nämlich des

„Kapitals, das zur Verbesserung der Bodenqualität und für den Bau der für die Sicherung und Lagerung des Produkts notwendigen Gebäude aufgewendet wurde.“ (p. 54.)

Davon sofort zu A.Smiths obigen Fällen. Mit Bezug auf den Urwald.

„Ist es aber nicht offensichtlich, daß derjenige, der das zahlte, was er“ (Smith) „Rente nennt, es in Anbetracht der wertvollen Ware gezahlt hat, die sich auf dem Boden befand, und daß er sich durch den Verkauf des Holzes in Wirklichkeit mit einem Profit wieder bezahlt“ (p. 54.)

Ebenso mit den stone-quarries44 und coal-mines45.

„Die für die [565] Grube oder den Steinbruch geleistete Entschädigung wird gezahlt für den Wert der Kohle oder der Steine, die ihnen entnommen werden können, und haben keinerlei Beziehung zu den ursprünglichen und unzerstörbaren Kräften des Bodens. Das ist für jede sich auf Rente und Profit erstreckende Untersuchung eine Unterscheidung von großer Bedeutung, denn es hat sich ergeben, daß die Gesetze, welche die Entwicklung der Rente bestimmen, sehr verschieden sind von jenen, die die Entwicklung des Profits bestimmen und daß sie selten in gleicher Richtung wirken.“ (p. 54, 55.)

Dies ist sehr strange logic46. Es ist zu unterscheiden zwischen rent, die dem owner des land47 gezahlt wird für den use der „original and indestructible powers of the soil48 und dem interest and profit, der ihm gezahlt wird für das Kapital, das er angelegt in ameliorations49 des Bodens etc. Die „compensation50, die dem Eigentümer natürlicher Wälder gezahlt wird, für das Recht, Holz oder dem Besitzer der stone-quarries und coal-mines für das Recht, Steine und Kohlen zu „remove51, ist nicht rent, denn sie ist nicht gezahlt für die „use of the original and indestructible powers of the soil“. Very well!52 Aber Ric[ardo] macht in seinem Räsonnement, als wäre diese „compensation“ dasselbe als der Profit und Zins, der für Kapitalanlage für ameliorations von Grund und Boden gezahlt wird! Aber wie falsch! Hat der Besitzer „Kapital“ angelegt in einem „Urwald“, damit er „Holz“ trage oder der Besitzer von Steinbrüchen und Kohlenwerken „Kapital“ in denselben, damit sie „Stein“ und „Kohle“ enthalten? Woher also seine „compensation“! Sie ist auf keinen Fall, wie Ric[ardo] erschleichen will, profit or interest of capital53. Also ist sie „rent“ and nothing else54, wenn auch nicht rent in dem Sinn, wie Ric[ardo] rent definiert hat. Das zeigt aber nur, daß seine Definition der Rente Formen ausschließt, wo die „compensation“ für bloße Naturdinge gezahlt wird, in denen keine menschliche Arbeit verwirklicht ist, und zwar dem Eigentümer dieser Naturdinge, und nur weil er „Eigentümer“ ist, Grundeigentümer, bestehe dieser Grund aus Erde, Waldung, Fischteich, Wasserfall, Boden zum Bauen etc. Aber, sagt Ric[ardo], der Mann, der zahlt für das Recht, Holz zu fällen im Urwald, zahlt „in consideration of the valuable commodity which was then standing on the land, and actually repaid himself with a profit, by the sale of the timber“55. Halt! Wenn Ric[ardo] hier das Holz „valuable commodity56 nennt, das wood, „standing on the land57 im Urwald, so heißt das nichts als, es ist, δυνάμει58 nach, ein Gebrauchswert. Und dieser Gebrauchswert ist hier in dem Wort „valuable“ ausgesprochen. Aber es ist keine „commodity“. Denn dazu müßte es zugleich Tauschwert sein, d.h. the realization of a certain quantity of labour expended upon it59. Commodity wird es erst dadurch, daß es vom Urwald getrennt, gefällt, removed60, transportiert, aus wood in timber61 verwandelt wird. Oder wird es bloß dadurch eine commodity, daß es verkauft wird? Dann wird die labourable62 Erde ebenfalls durch den bloßen Akt des Verkaufs commodity?

Dann müßten wir also sagen: Rent is the price paid to the owner of natural forces or mere productions of nature for the right of using those forces, or appropriating (by labour) those productions63. Dies ist in der Tat die Form, worin all rent ursprünglich erscheint. Aber dann bleibt eben die Frage zu lösen, wie Dinge price64 haben, die keine value65 haben, und wie dies vereinbar mit der allgemeinen Theorie der values66. Die Frage: Zu welchem Zweck zahlt der Mann „a compensation“ for the right of removing wood from the land upon which it stands67, hat gar nichts mit der wirklichen Frage gemein. Die Frage ist: aus welchem Fonds zahlt er? Ja, sagt Ricardo, „by the sale of the timber68. Also aus dem Preise des timber. Und zwar war dieser Preis ein solcher, that the man69, wie Ric[ardo] sagt, „actually repaid himself with a profit." Jetzt wissen wir also, wo wir dran sind. Der Preis des Holzes muß jedenfalls gleich sein der Summe Geldes, representing the quantity of labour necessary to fell the timber, to remove it, to transport it, to bring it to the market70. Ist nun der Profit, womit der Mann „repays" himself, ein Aufschlag über diesen Wert, dem Holz just71 durch die labour expended upon it imparted value of exchange72? Wenn Ric[ardo] das sagte, fiele er in die roheste Vorstellung, unter seine eigne Doktrin zurück. Nein. Der Profit ist, gesetzt, daß der Mann ein Kapitalist war, der Teil der von ihm in der Produktion des „Holzes" verwandten Arbeit, den er nicht bezahlt hat, und der Mann hätte, wollen wir sagen, denselben Profit gemacht, hätte er dieselbe mass of labour im cotton-spinning73 in Bewegung gesetzt. (Ist der Mann kein Kapitalist, so ist der Profit = dem Quantum seiner Arbeit, das mehr als sein Salair ersetzt und das den Profit des Kapitalisten gebildet hätte, hätte ein Kapitalist ihn angewandt, das jetzt aber seinen eignen Profit bildet, weil er sein eigner Lohnarbeiter und sein eigner Kapitalist in derselben Person ist.) Hier kommt aber das ugly word74, daß dieser Holzmann „actually repaid himself with a profit". Dies gibt der ganzen Transaktion ein sehr ordinäres Ansehn und entspricht der rohen Vorstellungsweise, die dieser Kapitalist, der Holz removes, selbst über die Quelle seines Profits haben mag. Erst zahlt er dem Besitzer des Urwaldes für den Gebrauchswert Holz, das aber keinen „Wert" (value in exchange75) und, solang es „stands upon the land", sogar keinen Gebrauchswert hat. Er zahlt ihm vielleicht 5 l. per Tonne. Und dann verkauft er dem Publikum dasselbe Holz (abgerechnet seine andren Kosten) zu 6 l. und zahlt sich so actually die 5 l. mit einem Profit von 20 p.c. zurück. „Actually repaid himself with a profit." Hätte der Waldbesitzer nur „compensation"76 von 2 l. (40 sh.) verlangt, so hätte der Holzmann die Tonne zu 2 l. 8 sh. statt zu 6 verkauft. ||566| Da er immer denselben Profitsatz surchargiert, wäre also hier der Preis des Holzes hoch oder niedrig, weil Rente hoch oder niedrig. Letztere würde in den Preis als konstituierend eingehn, aber keineswegs Resultat des Preises sein. Ob „rent" – compensation – an den owner des Landes gezahlt wird für den use der „power" des Landes oder den „use" der „natural productions" des Landes, ändert absolut nichts an dem ökonomischen Verhältnis, ändert nichts daran, daß geblecht wird für „a natural thing" (power or produce of the earth) upon which no previous human labour has been spent77. Und so würfe Ricard[o] auf der 2. Seite seines chapter „On Rent“ – um einer Schwierigkeit zu entgehn – seine ganze Theorie über den Haufen. Es scheint, daß A.Smith hier viel weitsichtiger war.

Derselbe case78 mit den stone-quarries und coal-mines79.

„Die für die Grube oder den Steinbruch geleistete Entschädigung wird gezahlt für den Wert der Kohle oder der Steine, die ihnen entnommen werden können, und haben keinerlei Beziehung zu den ursprünglichen und unzerstörbaren Kräften des Bodens.“
(p.54, 55.)

No! Aber eine sehr bedeutende connection with the „original and destructible productions of the soil“80. Das Wort „value“ ist hier ebenso ugly wie oben das „repaid with a profit“.

Ricardo braucht nie das Wort value für utility81 oder usefulness82 oder „value in use83. Will er also sagen, die „compensation“ sei dem owner der quarries und coal-mines gezahlt für die „value“, die coal und stone haben, bevor sie are removed from the quarry and the mine – in their original state84? Dann hebt er seine ganze Lehre von der value auf. Oder heißt hier value, wie es sein muß, der mögliche Gebrauchswert und daher auch prospektive Tauschwert von coal und stone? Dann heißt es nichts, als daß ihrem owner rent gezahlt wird für die Erlaubnis, die „original composition of the soil“85 für die Produktion von Kohlen und Steinen zu benutzen86. Und es ist absolut nicht einzusehn, wie dies nicht ebenso „rent“ heißen soll, als wenn die Erlaubnis gegeben würde, um die „powers“ des Landes zur Produktion von Weizen zu benutzen. Oder wir geraten wieder auf die bei dem Holz auseinandergesetzte Aufhebung der ganzen Renttheorie. Nach der richtigen Theorie hat die Sache gar keine Schwierigkeit. Die auf die „Produktion“ {nicht Reproduktion} von Holz, Kohle, Stein verwandte Arbeit (die zwar nicht diese Naturprodukte schafft, aber sie trennt von ihrem elementarischen Zusammenhang mit der Erde und sie so als brauchbares Holz, Kohle, Stein „produziert“) oder Kapital gehört offenbar zu den Produktionssphären, wo der in Arbeitslohn ausgelegte Teil des Kapitals größer ist als der in konstantem Kapital ausgelegte, die unmittelbare Arbeit größer als die „vergangene“, deren Resultat als Produktionsmittel dient. Wird also hier die Ware zu ihrem Wert verkauft, so steht dieser Wert über ihrem Kostenpreis, d.h. dem déchet87 der Werkzeuge, dem Arbeitslohn und dem Durchschnittsprofit. Der Überschuß kann also als Rente aber dem owner of forest, quarry oder coal-mine88 gezahlt werden.

Aber warum diese clumsy manœuvres89 Ric[ardo]s, der falsche Gebrauch von value etc.? Warum dies clinging90 zu der Erklärung von rent, daß sie gezahlt ist für den use der „original and indestructible powers of the land"91? Die Antwort findet sich vielleicht später. Jedenfalls will er die eigentliche Ackerbaurente unterscheiden, spezifizieren und zugleich die Differentialrente schon anbahnen, daß für diese Elementarpower bloß gezahlt werden kann, soweit sie different degree of power92 entwickelt.